Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V. - Wir engagieren uns f�r Sie
Mitglieder-Login
 

Aktuelle News
31.05.17

Mecklenburg-Vorpommern für Logistikbranche noch attraktiver

Nr. 92/17 | 31.05.2017 | EM | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung...

22.05.17

17. Rostocker Logistik Forum

Das 17. Rostocker Logistik Forum steht unter dem Leitgedanken

"Innovationen in der...

27.04.17

Erfolgreiche Russland-Reise: Logistik-Erklärung unterzeichnet

Nr.64/17 | 24.04.2017 | EM | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Das...

12.04.17

Baltic Logistics Conference 2017

E i n l a d u n g

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 01. Juni 2017 findet im Hotel Neptun in...

30.03.17

Mecklenburg-Vorpommern wird Drehscheibe für Handel der „Neuen Seidenstraße“ im Ostseeraum

Nr.50/17 | 28.03.2017 | EM | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

...

Logistikinitiative
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

c/o CPL Competence in Ports and Logistics GmbH
Dierkower Damm 29
18146 Rostock

Tel:+49 (381) 2 52 95 22 52
MV tut gut Logo

Gefördert aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschafts- struktur" durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern.

Veranstaltungshinweis: Die neue Seidenstraße - Chancen für M-V




Nr.16/17 | 06.02.2017 | EM | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Die legendäre „Seidenstraße“ soll zu neuem Leben erweckt werden. Entlang der Wege, auf denen einst Seide, Gold, Edelsteine, Pelze und andere wertvolle Handelsgüter transportiert wurden, will die chinesische „One Belt, One Road“-Initiative die Güterströme wieder intensivieren. Damals wurden die Waren auf einem ausgeklügelten Netz von Karawanenstraßen vom Pazifik bis zum Mittelmeer transportiert. Die Wege der heutigen Zeit sind Straßen, Schienen, Schifffahrtslinien, Pipelines, Häfen und Logistikzentren – und reichen sehr viel weiter, auch hoch in Europas Norden. Für die Wirtschaft entlang der Neuen Seidenstraße entwickeln sich durch diese Initiative vielfältige neue Möglichkeiten.

Mecklenburg-Vorpommern ist eine natürliche Drehscheibe im Ostseeraum und zudem eine sich dynamisch entwickelnde Wirtschaftsregion mit Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Erneuerbare Energien, maritime Wirtschaft, verarbeitendes und produzierendes Gewerbe sowie Ernährungs- und Gesundheitswirtschaft. Es gilt, dieses Potenzial zu nutzen und an den sich neu bildenden Logistikketten und Güterströmen mitzuwirken.

Bei einer Veranstaltung am 29. März in Berlin werden Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und von Verbänden aus Russland und Zentralasien die Möglichkeiten der Zusammenarbeit entlang der „Neuen Seidenstraße“ vorstellen und diskutieren. Eingeladen sind unter anderem der Botschafter und der Präsident der staatlichen Eisenbahngesellschaft des Expo-Lands 2017, Kasachstan, sowie führende Vertreter von international agierenden Logistikunternehmen entlang der Neuen Seidenstraße.

Die internationalen Gäste können am Folgetag den Hafen- und Logistikstandort Rostock im Rahmen eines organsierten Besuchsprogramms besichtigen. Die Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Englisch (Simultanübersetzung). Die Teilnahme an der gemeinsamen Veranstaltung vom Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommern, dem Wirtschaftsclub Russland und der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin und weiteren Partnern ist kostenlos.

Bei Interesse an einer Einladung schicken Sie bitte eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an: silkroad@em.mv-regierung.de

Weitere Informationen erteilt die Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.,Telefon 0381/252 952 252.

Energieminister Christian Pegel auf Informationsreise in den Niederlanden


Nr. 258/14-18.11.2014-EM-Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Auf der umfangreichen Agenda stand gestern unter anderem ein Besuch des Hafens Eemshaven, dem niederländischen Bau-, Lager- und Basis-Hafen für Offshore-Windenergieanlagen. Zudem wird hier ein Testfeld für Offshore-Prototypen umgesetzt und damit anwendungsnahe Forschung betrieben. Dieses Prototypen-Testfeld im Hafen Eemshaven wurde der Unternehmergruppe nebst Minister vorgestellt. Des Weiteren nahm der Minister an einem Treffen mit Vertretern der Provinzregierung von Groningen teil.

Heute treffen sich hochrangige Vertreter der Universität Groningen und der Universität Rostock zu Gesprächen. Den Ausklang der Reise wird die Teilnahme des Ministers an der Abschlusskonferenz des EU-Projektes 4Power bilden, auf der Christian Pegel eine Rede zur Windenergie und deren Perspektiven für Mecklenburg-Vorpommern halten wird. Im Rahmen des Projektes, an dem Rostock Business mit zehn weiteren Projektpartnern gearbeitet hat, wurde unter anderem ein Ratgeber zur Entwicklung von Offshore-Windvorhaben erstellt.

Minister Pegel äußerte sich im Vorfeld der Konferenz positiv über die Außenwirkung für das Land durch die Mitarbeit eines Unternehmens aus Mecklenburg-Vorpommern an einem solch großen Projekt. „Ich freue mich, dass Rostock Business Partner in diesem internationalen EU-Projekt ist. Und ich freue mich, Gelegenheit zu haben, im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Projektes über die Entwicklung und die Potenziale Mecklenburg-Vorpommerns im Bereich der Windenergie sprechen zu können und unser Land so über die Grenzen Deutschlands hinaus als Energiewendeland in die Wahrnehmung zu rücken“, so Pegel abschließend.

Nordex unterzeichnet Kaufverträge für die Türkei über 64,2 MW


22.07.2014, Pressemitteilung

Hamburg, 22. Juli 2014. Nordex hat weitere Aufträge über insgesamt 64,2 MW für die Errichtung von drei Windparks mit Großturbinen vom Typ N117/2400 und N117/3000 in der Türkei gewonnen.

Für die Erdem Holding wird das Unternehmen sieben Anlagen der Generation Delta vom Typ N117/3000 für das Windfeld „Odemis“ liefern. Im Auftragsumfang ist ein Premium-Servicevertrag für mindestens fünf Jahre enthalten.

Der Standort „Odemis“ liegt südöstlich von Izmir, nahe der Ägäischen Küste. Aufgrund mittlerer, durchschnittlichen Jahreswindgeschwindigkeiten kommt die hierfür speziell entwickelte Anlage N117/3000 auf 91 Meter Nabenhöhe zum Einsatz. Für das Projekt werden die Rotorblätter, Türme und Ankerkörbe in der Türkei produziert. Das garantiert nach türkischem Einspeisegesetz der Erdem Holding einen erhöhten Einspeisetarif.

„Odemis“ ist das erste Windparkprojekt der Erdem Holding. Die Gruppe ist in der Telekommunikation und im Bau von Generatoren tätig und diversifiziert jetzt in den Bereich der erneuerbaren Energien.

Zudem hat Nordex von seinem Stamm-Kunden Edincik Elektrik einen Vertrag für die Lieferung von elf N117/2400 Anlagen zur Erweiterung des 2012 errichteten 30-MW-Windparks „Edincik“ erhalten. Auch hier setzt der Kunde auf den Nordex-Premium-Service mit einer Laufzeit von sechs Jahren.

Auch beim dritten Auftrag erweitert ein Stammkunde einen Windpark: Mit der Lieferung von sieben N117/2400-Anlagen baut Bursa Temiz Enerji sein Windfeld Bandirma III in der Marmara Region von 25 MW auf jetzt 41,8 MW aus.

PM ansehen

Jahresauftakt der Logistikinitiative


Infrastrukturminister Pegel: Schifffahrt steht vor großen Herausforderungen

Nr. 16/14-27.01.2014-EM-Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Infrastrukturminister Christian Pegel hat Vertretern der Logistikbranche Unterstützung bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für die Errichtung der Infrastruktur für Flüssigerdgas (LNG; liquefied natural gas) in den Häfen im Land zugesagt. "Die Schifffahrt in der Ostsee steht vor großen Herausforderungen. Hier müssen Lösungen gefunden werden und wir sind bereit zu unterstützen", sagte Pegel heute (27.01.2014) beim Jahresauftakt der Logistikinitiative in Warnemünde. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem INTERREG-Projekt Bothnian Green Logistic Corridor statt. In dem Projekt werden Lösungen für den effizienten Gütertransport im Ostseeraum untersucht.

Ab dem 1. Januar 2015 darf in Nordsee, Ostsee und Ärmelkanal für Schiffstreibstoffe ein Schwefelwert von 0,1 Prozent nicht mehr überschritten werden. Grundlage dafür ist ein Beschluss der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) aus dem Jahr 2008.

"Technisch gibt es Möglichkeiten, Emissionen zu senken. Nur machen diese den Transport per Schiff teurer. Das kann zu Frachtverlagerungen auf die Straße führen. Ob der Umwelt damit gedient wird, ist fraglich. Und es besteht aufgrund unterschiedlicher Grenzwerte innerhalb Europas die Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen", so der Minister.

Als wirtschaftlich und ökologisch zukunftsfähige Lösung für die Einhaltung der Emissionswerte wird die Verwendung von schadstoffarmen LNG angesehen. Pegel: "Mittels LNG werden Schwefeloxid- und Feinstaubemissionen gänzlich verhindert. Jedoch sind LNG-Antriebe mit höheren Investitionskosten verbunden." Zudem setzt die Verwendung von LNG als Schiffstreibstoff die Errichtung einer völlig neuen Bunker- und Logistikinfrastruktur voraus.

Jahresauftakt der Logistikinitiative

Nr. 14/13 - 15.02.2013 - EM - Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Im Rahmen des Partnertreffens des Interreg-Projektes "Amber Coast Logistics" fand gestern und Mittwoch in Rostock die Jahresauftaktveranstaltung der Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern statt. Rund 100 Mitglieder und Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

Insgesamt zogen die Vertreter der Logistikwirtschaft eine positive Jahresbilanz 2012. Trotz Stagnation und schwierigen vorhandenen Rahmenbedingungen konnte das Wachstums-Niveau aller Nord- und Ostseehäfen annähernd gehalten werden.

Um die unklaren Voraussetzungen des Jahres 2013 zu meistern, sei die Bildung von Allianzen und Kooperationen wichtig, mahnte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Logistikinitiative, Dr. Bernd Pahnke, in seiner Begrüßungsrede.

Rahmen der Jahresauftaktveranstaltung war das Mitgliedertreffen des "Amber Coast Logistics"-Projektes, an dem rund 30 Vertreter teilnahmen. Nach intensivem Austausch zwischen den Projektpartnern sollen erste Projektergebnisse auf der mid-term-Konferenz am 22./23. April 2013 in Kopenhagen vorgestellt werden.

Auf einer abschließenden Hafenexkursion zeigten sich die internationalen Gäste beeindruckt von dem umfangreichen Logistikangebot am Hafen Rostock.

Pressemitteilung


Jahresauftakt der Logistikinitiative

Nr. 11/13 - 11.02.2013 - EM - Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

In Rostock findet am Mittwoch (13.02.2013) die Jahresauftaktveranstaltung der Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern statt. Unter dem Titel "Innovative Logistikkonzepte zur weiteren Erschließung des Ostseeraumes" werden 100 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet.

In Vorträgen werden Vertreter aus Wirtschaft und Politik Zukunftsperspektiven für den Ostseeraum erörtern, die anschließend von den Teilnehmern diskutiert werden können. Thema ist unter anderem die Anbindung des Fährhafens Sassnitz an Russland, das Baltikum und Weißrussland.

Die Veranstaltung ist Bestandteil eines Partnertreffens des Interreg-Projektes "Amber Coast Logistics" (ACL), das am 13. und 14. Februar 2013 in Rostock stattfindet.

Das Projekt hat 20 Partner aus Deutschland, Dänemark, Polen, Litauen, Lettland und Weißrussland. Projektleiter ist der Hamburg Marketing e.V. Aus Mecklenburg-Vorpommern nehmen das Infrastrukturministerium und der Fährhafen Sassnitz teil.

Ziel des Projektes ist eine Verbesserung der Erreichbarkeit peripherer Regionen. Dazu werden mehrere Studien durchgeführt, zum Beispiel zu den Themen Erreichbarkeit, Transportketten oder zur wirtschaftlichen Entwicklung.

Auf dem internationalen Partnertreffen werden die Vertreter der Projektpartner Fortschritte besprechen, Arbeitsschritte diskutieren und Aufgaben verteilen.

Die Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern wurde 2008 gegründet. Sie ist ein Verein zur Förderung der konsequenten Zusammenarbeit des Verkehrsgewerbes im regionalen, nationalen und internationalen Kontext. Die derzeit 90 Mitglieder des Vereins kommen aus der Wirtschaft, aus Verbänden, den Industrie- und Handelskammern sowie aus Wissenschaft und Politik.

Pressemitteilung


Messekalender 2012 vorgestellt

Seidel: Hilfe beim Auslandsgeschäft

21.09.2011 - WM - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Mecklenburg-Vorpommern ist im kommenden Jahr auf zahlreichen wichtigen Messen, Ausstellungen und Fachkongressen vertreten. „Eine gute Übersicht bietet der jetzt neu aufgelegte Messeplaner 2012. Er enthält eine Zusammen-stellung der wichtigsten nationalen und internationalen Messen, an denen sich das Land Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Jahr beteiligen will“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Montag in Schwerin. Gegliedert nach Branchen werden die geplanten Messe-Firmengemeinschaftsstände für 2012 vorgestellt.

„Firmengemeinschaftsstände unterstützen vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach neuen Absatzmärkten und bei der Kundenakquisition“, sagte Seidel. „Der Gemeinschaftsstand bietet Unternehmen die Chance, sich mit einem vertretbaren finanziellen und organisatorischen Aufwand an internationalen Messen zu beteiligen.“

„Wir geben Hilfestellung beim Einstieg in den Export und wollen Mut machen, den Schritt auf neue Märkte zu wagen. Export ist langfristige Zukunftssicherung für heimische Unternehmen“, sagte Seidel. Die Exporte aus Mecklenburg-Vorpommern sind in 2010 gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel auf 6,01 Mrd. Euro angestiegen. Die Exportquote liegt aufgrund der geringen Industriedichte in Mecklenburg-Vorpommern bei 27 Prozent (Deutschland 46 Prozent).

Firmengemeinschaftsstände werden durch das Wirtschaftsministerium finanziell mit bis zu 10.000 Euro unterstützt. Bei Messeteilnahme können für die beteiligten Unternehmen außerdem die Hälfte der Kosten für Standmiete, jedoch maximal 6.000 Euro übernommen werden. Pro Unternehmen und Kalenderjahr werden bis zu drei Präsentationen gefördert. Jährlich stehen 650.000 Euro im Messeförderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen im Nordosten mit weniger als 250 Mitarbeitern zur Verfügung.

Der Messekalender stellt die Messen vor, nennt die jeweiligen Organisatoren und direkten Ansprechpartner. „Messen haben auch im Online-Zeitalter nichts an ihrer großen Bedeutung verloren. Geschäftsbeziehungen beginnen weiter mit dem persönlichen Kontakt“, sagte Seidel.

Der „Messekalender 2012 – national und international“ kann derzeit im Internet unter www.wm.regierung-mv.de bei den Publikationen eingesehen und heruntergeladen werden. Die Druckfassung wird demnächst zusammen mit der aktualisierten Außenwirtschaftsbroschüre „Gemeinsam neue Märkte öffnen“ erscheinen.

 

22.07.2011 17:45 - Pressestelle Rieck Logistik-Gruppe

Logistik-Leuchtturm an der Ostsee Schneller, größer, moderner: HOMTRANS und Rieck feiern Richtfest

Berlin/Rostock,14. Juli 2011. Das hat Mecklenburg-Vorpommern noch nicht gesehen: In Kavelstorf nimmt das 14.000 Quadratmeter große Logistikterminal Formen an. Am 5. August feiern HOMTRANS und die Rieck Logistik-Gruppe Richtfest. Voraussichtlich im November – gut einen Monat vor dem Zeitplan – soll das größte Logistikzentrum der Region in Betrieb gehen.

Lesen Sie hierzu mehr...

 

Pressemitteilung


2011-06-23_Pressemitteilung_3._BK.pdf

3. Branchenkonferenz der Logistikwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern

Pressemitteilung


Hafen- und Logistikwirtschaft nach Krisenjahr wieder auf Wachstumskurs

Nr.44/11 - 22.02.2011 - VM - Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern

Die Hafen- und Logistikwirtschaft des Landes ist wieder auf Wachstumskurs. Der Gesamtumschlag in den Häfen lag im Jahr 2010 bei rund 37 Millionen Tonnen, das sind rund zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. "Die Häfen sind wieder in einer Wachstumsphase. Nun geht es darum, die Infrastruktur weiter auszubauen und gezielt für die Standortvorteile des Landes zu werben. Wichtig ist auch die weitere Unterstützung des Bundes für die Ostseehäfen. Ziel muss es sein, das Potenzial der Hafen- und Logistikwirtschaft an der Ostsee weiter zu unterstützen. Davon profitiert die wirtschaftliche Entwicklung der Region insgesamt", sagte Verkehrsminister Volker Schlotmann.    ganze Pressmitteilung

 

Norddeutsche Verkehrsminister werben für die Logistikdrehscheibe Norddeutschland

Nr. 31/11 - 08.02.2011 - VM - Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern

In Berlin haben die norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf ihrem nunmehr vierten gemeinsamen Parlamentarischen Abend heute mit Nachdruck auf die signifikante Bedeutung der Logistikdrehscheibe Norddeutschland für den Industriestandort Deutschland hingewiesen. "Der Standort Mecklenburg-Vorpommern ist bei Logistikunternehmen immer häufiger gefragt", sagte Verkehrsstaatssekretär Sebastian Schröder heute in Berlin. "Unser Ziel sind Güterströme mit hohem Wertschöpfungspotenzial von und nach Mecklenburg-Vorpommern, um die Wirtschaftskraft unseres Landes zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen."

Die Wirtschafts- und Verkehrsminister bzw. -senatoren der Küstenländer hoben vor dem Hintergrund zukünftig wieder stark wachsender Transportmengen die Bedeutung einer Stärkung der Hafenhinterlandanbindungen hervor. Dabei wurde insbesondere die Notwendigkeit einer auskömmlichen Finanzierung für die norddeutschen Infrastrukturprojekte betont. Zudem wurde noch einmal verstärkt auf die nationale Bedeutung der deutschen Seehäfen und die Notwendigkeit der Fahrrinnenanpassung norddeutscher Flussläufe und seewärtiger Hafenzufahrten hingewiesen, um im internationalen Wettbewerb dauerhaft bestehen zu können. Die Küstenländer begrüßten insbesondere die Darstellung der Bedeutung der Seehäfen und die Zielsetzungen für deren Weiterentwicklung im "Aktionsplan Güterverkehr und Logistik". Der gemeinsame Appell war dabei eindeutig: Investitionen in die Hafen- und Verkehrsinfrastruktur an der Küste und im Hinterland sollten der Bedeutung und den zukünftigen Aufgaben gerecht werden, da diese für die gesamte Bundesrepublik nebst angrenzenden Ländern die wesentliche Voraussetzung für Stärkung und Erhalt der exportorientierten Industrie darstellen.

Schon seit mehreren Jahren engagieren sich die fünf Küstenländer in der "Arbeitsgemeinschaft Logistik Norddeutschland", um gebündelt für ihre logistischen und verkehrspolitischen Anliegen einzutreten. Als Leitveranstaltung dieser Kooperation fand auch in diesem Jahr wieder der traditionelle Parlamentarische Abend in der Landesvertretung von Niedersachsen und Schleswig-Holstein statt, der für die logistische Kompetenz der Küstenländer steht und sich als feste Größe für die Logistik-Branche in Berlin etabliert hat.

Über 250 Gäste nutzten den Abend unter dem Motto "Wir an der Küste: Logistiker für den Industriestandort Deutschland", um sich aus erster Hand zu informieren und norddeutsche Anliegen zu diskutieren.

AKTIONSPLAN GÜTERVERKEHR UND LOGISTIK

Ramsauer schafft nationale Logistikkonferenz

LOG.m@il Nr. 47, 26. November 2010

Peter Ramsauer hat am Montag den fertigen „Aktionsplan Güterverkehr und Logistik“ vorgestellt. Einmal pro Jahr will der Bundesverkehrsminister zudem zu einer Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik einladen, um über den Stand zu berichten. Der Aktionsplan umfasst 30 Maßnahmen, die fünf Kernzielen untergeordnet sind.

Gegenüber den letzten Entwürfen neu hinzugekommen ist ein Feldversuch mit langen Güterzügen. Wie Ramsauer erläuterte, soll damit die Kapazität der Schiene erhöht werden. Ziel könnten Längen bis 1500 Meter sein, doppelt so lang wie bisher. Erfreut zeigte er sich, dass DB und der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) das Projekt gemeinsam vorgeschlagen haben: „Das bestätigt meine These, dass wir mit einer gemeinsamen Strategie die Güterverkehrszuwächse bewältigen können.“

Dem Kernziel „Logistikstandort Deutschland stärken“ wurde jetzt der Punkt „Sicherheitsstrategie für die Güterverkehrs- und Logistikwirtschaft“ zugeordnet. Ziel sei es nicht, Transporte zu verhindern, sondern sicherer zu machen. Das Ministerium will sich neu dafür einsetzen, dass Sicherheitsaspekte im Güterverkehr in das zivile Sicherheitsforschungsprogramm der Regierung aufgenommen werden.

Der Aktionsplan tritt an die Stelle des Masterplans Güterverkehr und Logistik, der 2008 noch unter Amtsinhaber Wolfgang Tiefensee verabschiedet worden war.

1. Logistikpreis in M-V ausgeschrieben

Schlotmann: Preis stärkt Logistikbranche

Nr. 335/10 - 18.10.2010 - VM - Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung

Im Jahr 2011 wird erstmals der "Logistikpreis Mecklenburg-Vorpommern" vergeben. Mit dem "Logistikpreis Mecklenburg-Vorpommern" sollen praxisbezogene, innovative und zukunftsorientierte Ideen zur Stärkung des Logistikstandortes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet werden.

Ausgeschrieben wird der Preis durch die Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V. unter der Schirmherrschaft des Ministers Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg Vorpommern, Volker Schlotmann. "Der Logistikpreis soll den Logistikstandort M-V weiter stärken", sagte Schlotmann.

Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben:

Erstens der "Logistikpreis Mecklenburg-Vorpommern", bei dessen Vergabe neben aktueller Anwendungsmöglichkeit und hohem Innovationsgrad des Projekts insbesondere bewertet wird, warum die entwickelte Lösung im Unternehmen, in der Branche oder im Branchenvergleich als hervorragend anzusehen ist.

Zweitens der "Sonderpreis Logistik für Studierende und für wissenschaftliche Nachwuchskräfte Mecklenburg-Vorpommern", der wissenschaftliche Arbeiten auszeichnen soll, die praxisbezogen, innovativ und zukunftsorientiert auf die Belange der Logistikindustrie in Mecklenburg-Vorpommern Bezug nehmen.

Die Preise werden bei der jährlichen Branchenkonferenz Logistikwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern voraussichtlich im Sommer 2011 durch den Verkehrsminister verliehen.

Der "Logistikpreis Mecklenburg-Vorpommern" ist mit 1.500 Euro dotiert und der "Sonderpreis Logistik für Studierende und für wissenschaftliche Nachwuchskräfte Mecklenburg-Vorpommern" mit 750 Euro.

Die Auswahl der Projekte erfolgt in zwei Stufen: Zuerst werden die eingereichten Unterlagen durch die Jury gesichtet und die drei besten Projekte in den jeweiligen Kategorien bestimmt. In einem zweiten Schritt werden die Projekte vor Ort besucht bzw. es wird sich in einem Vortrag über diese informiert.

Zur Teilnahme sind alle in Deutschland und Europa tätigen Unternehmen sowie Studierende und wissenschaftliche Nachwuchskräfte berechtigt. Gemeinsame Vorhaben von Dienstleistern und Kunden werden als ein Projekt bewertet.

Die Arbeiten müssen bis zum 01. Februar 2011 an folgende Adresse gesandt werden:

Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Kennwort: Logistikpreis MV

Schlossgartenallee 15

9061 Schwerin

E-Mail: info@log-in-mv.net

ie Manuskripte für den "Logistikpreis Mecklenburg-Vorpommern" müssen in deutscher Sprache verfasst sein und dürfen 24 Seiten im Format DIN A 4 nicht überschreiten. Die Bewerbung für den "Logistikpreis Mecklenburg-Vorpommern" ist als PDF- Datei und zusätzlich in gedruckter Form in 6-facher Ausfertigung unter Angabe des Unternehmens, des/der verantwortlichen Verfassers/Verfasserin und der vollständigen Anschrift einzusenden.

Studierende und wissenschaftliche Nachwuchskräfte müssen eine aussagefähige Kurzbeschreibung der Arbeit von max. acht Seiten in deutscher oder englischer Sprache im PDF-Format per E-Mail einreichen.

Alle Einsendungen werden vertraulich behandelt.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Logistikinitiative finden Sie unter www.log-in-mv.net.

Ausschreibung und Teilnahmebedingungen

Nord-Süd-Achsen: Güterverkehr über MV ist effizienter

Ostsee-Zeitung vom 16.03.2010

Ein Fünftel weniger Kosten und Zeit, bis zu zwei Fünftel weniger CO²-Ausstoß - beim Nord-Süd-Güterverkehr im Ostseeraum haben die Häfen in MV einer Studie zufolge große Vorteile gegenüber anderen Standorten. Die Umschlagplätze im  Nordosten genössen im Vergleich zu weiter westlich oder östlich gelegenen Häfen einen deutlichen Effizienz-Vorsprung, heißt es in einer gestern in Rostock vorgestellten Analyse. Die Untersuchung zum Güterverkehr auf verschiedenen europäischen Nord-Süd-Korridoren habe ergeben, "dass wir absolut konkurrenzfähig sind", sagte der Staatssekretär im Schweriner Verkehrsministerium, Sebastian Schröder.

Die Landesregierung hatte die Studie in Auftrag gegeben. Dabei wurden drei parallele Nord-Süd-Achsen verglichen. Das Beratungsunternehmen Universal Transport Consulting nahm 20 mögliche Verbindungen von Güterverkehrswegen im sogenannten Ostsee-Adria-Korridor unter die Lupe. MV erwies sich dabei als bestes Durchgangsland. Michael Kremp, Chef der Logistikinitiative MV, sieht dies als klaren Beleg für die Attraktivität des Landes als Transport-Drehscheibe: " Das ist ein großer strategischer Vorteil."

 

Ostsee-Adria-Korridor aktiv vermarkten, Schlotmann: Für Hafenstandorte werben

Nr. 14/10 - 22.01.2010 - VM - Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung

Der Ostsee-Adria-Korridor als kürzeste Verbindung zwischen Mittelmeer und südlicher Ostsee soll aktiv vermarktet werden. "Wir wollen gezielt Werbung für Logistikstandorte und Logistikdienstleistungen entlang des Korridors betreiben", sagte Volker Schlotmann, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, auf der heute stattfindenden 6. Infrastrukturministerkonferenz in Schönefeld. "Die allgemeine Werbung für den Raumentwicklungskorridor kann durchaus als Daueraufgabe gesehen werden", sagte Schlotmann.

"Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise müssen wir aktiv für unsere Hafenstandorte und für den Ostsee-Adria-Korridor als leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur bei Entscheidungsträgern vor allem aus der Wirtschaft werben", so der Minister. "Ziel ist es, mehr Unternehmen zu überzeugen, dass sie ihre Güter auf diesem Korridor transportieren, dass sie an den Standorten entlang des Korridors investieren und dass letztlich mehr Wertschöpfung in den logistiknahen Branchen entsteht."

Darüber hinaus plädierte Schlotmann für die Fortschreibung der Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-T). "Hier müssen wir 2010 zum Erfolg kommen", sagte er. "Unser gemeinsames Ziel ist nicht nur der Ausbau der Eisenbahnstrecken Dresden - Berlin über Rostock und Sassnitz nach Skandinavien, sondern auch die Einrichtung eines "Grünen Korridors", einer Initiative, die darauf abzielt, Transportwege und Logistiknetze nicht nur effektiv, sondern auch umweltschonend zu planen".

Der Ostsee-Adria-Korridor reicht von Skandinavien über Rostock und Sassnitz nach Berlin und weiter über Leipzig bzw. Dresden nach Oberitalien und zu den Adriahäfen. Ein Vorteil gegenüber Parallelstrecken sind die guten bereits bestehenden Verkehrswege im Korridor. Ziel ist es, den Korridor weiterhin als eine attraktive Verkehrsinfrastruktur mit einem international konkurrenzfähigen Verkehrsangebot zu entwickeln.

 

Logistikunternehmen stellen sich auf die Zukunft ein

12.11.2009: Rostock/MVregio Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) appellierte am Mittwoch beim Logistikstammtisch der Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern und der Industrie- und Handelskammern in Rostock an die Unternehmen,

gerade in Krisenzeiten auf ihre Stärken zu bauen und sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten: "Unser dichtes Netz an größeren und kleineren Häfen und gut ausgebauten Verkehrswegen bietet alle Voraussetzungen für Wachstum", sagte Schlotmann (Foto). "Mit Logistik sind nicht möglichst viele Durchfahrten durch unser Land gemeint, sondern auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und damit von Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern." Die Logistik- und Infrastrukturunternehmen sind mit ihren flexiblen Angeboten und Wachstumsflächen für Kundenwünsche und Unternehmensansiedlungen sehr gut aufgestellt.
Nach dem Masterplan Güterverkehr und Logistik der Bundesregierung wird die Güterverkehrsleistung zwischen 2004 und 2025 um 71 Prozent steigen, die Straßengüterverkehrsleistung sogar um 79 Prozent. "Wir in Mecklenburg-Vorpommern möchten natürlich ein möglichst großes Stück vom Kuchen abbekommen", so Schlotmann. Als Zukunftsoption sehe er beispielsweise erneuerbare Energien wie die Offshore-Windenergiebranche und "Green Logistics", die einen erhöhten Bedarf an Schienen- und Seetransporten zur Folge hätten.
In Mecklenburg-Vorpommern bieten 17 Großgewerbe- und Maritime Logistikstandorte schnell verfügbare Gewerbe- und Industrieflächen, die Hafenhinterlandanbindungen sind gut ausgebaut. Das Autobahnnetz von A 19, A 20 und A 24 verbindet die Metropolen Hamburg und Berlin mit den Ostseehäfen. Bis 2020 soll noch die A 14 nach Magdeburg hinzukommen, um als eine weitere leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung bestehende Verkehrsrouten entlasten zu können.
Vor dem Hintergrund der Prognosen will das Verkehrsministerium auch die Flächenentwicklung in Rostock mit insgesamt 660 Hektar in Hafennähe für Umschlag- und Lagerflächen (70 Hektar), für die Ansiedlungen von Dienstleistungs-, Gewerbe- und Logistikunternehmen (160 Hektar) und für die Ansiedlung haffenaffiner Industrie (430 Hektar) unterstützen.
Mit mehreren internationalen Projekten setzt sich das Land für die Weiterführung der transeuropäischen Verkehrsachsen durch Mecklenburg-Vorpommern nach Skandinavien und bringt sich in internationale Netzwerke, wie die Initiative zur Entwicklung des Ostsee-Adria-Entwicklungskorridors (Interreg-Projekt SCANDRIA) ein. Zielstellung ist es, den Ostsee-Adria-Korridor als eine attraktive Verkehrsinfrastruktur mit einem international konkurrenzfähigen Verkehrsangebot zu entwickeln.
Weitere Unterstützung seitens der Landesregierung finden gemeinsame Projekte zur Bündelung der Güterverkehre der Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf der Nord-Süd-Achse.
"Die Logistikinitiative ist als Branchennetzwerk die Basis, um neue Ideen zu entwickeln, sich national und international zu vernetzen und auch die Interessen der Branche gegenüber dem Land zu vertreten. Deshalb ist auch der Logistikstammtisch als Austauschforum so wichtig", so Schlotmann abschließend.

MVregio Landesdienst mv/hro

Laster in der Sackgasse

07.09.2009: Das Transport- und Logistikgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern kämpft eigenen Angaben zufolge schwer mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Die Auftragslage habe sich deutlich verschlechtert, sagte Manfred Ruprecht, Präsident des Landesverbandes des Verkehrsgewerbes, gestern bei einem Logistikstammtisch in Neubrandenburg. Die Zahl der landesweit im Gewerbe tätigen Firmen sei von 3960 auf 3660 geschrumpft - ein Rückgang von acht Prozent. In der Region Neubrandenburg habe das Minus sogar 16 Prozent betragen. Die Veranstaltung war von der Logistikinitiative MV und der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg organisiert worden.

Mauterhöhung belastet

Wie Ruprecht weiter sagte, seien im Nordosten laut Statistischem Landesamt im Mai nur noch 341 Lkw zugelassen worden - 28 Prozent weniger als im Mai 2008. Derzeit existiere ein Überhang an Laderaumkapazitäten. "Der zunehmende Wettbewerb führt zu weiterem Druck auf die Beförderungsentgelte", warnte der Präsident. Die Branche reagiere mit höherer Auslastung eigener Fahrzeuge und dem Einsatz von Subunternehmen. Das führe zum Abbau von Fahrzeugflotte und Personal. "Hier ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht", so Ruprecht. Das Transportgewerbe zähle im Land immerhin noch 11 000 Mitarbeiter.

Die Krise in der Branche werde durch die seit Jahresbeginn geltende Mauterhöhung verschärft. Viele Auftraggeber trügen nur die Kosten für Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 5. Die oft in den Unternehmen noch vorhandenen Euro-3-Fahrzeuge, bei denen seit Januar eine deutlich höhere Maut fällig werde, würden oft als erste stillgelegt. "Vor drei Jahren waren diese Lkw noch aktueller Stand der Technik", so Ruprecht. Diese Fahrzeuge hätten durch die an den Abgasausstoß gekoppelte Maut drastisch an Wert verloren. Das senke schlagartig die Eigenkapitalausstattung betroffener Firmen und mindere deren Kreditwürdigkeit. Liqudi tätsengpässe seien die Folge.

Hoffnung auf Eurokombi

Ruprecht sprach sich erneut für die staatliche Zulassung der Eurokombi-Lkw aus, die die bisherige Längenbegrenzung von 18,75 Metern deutlich überschreiten. Diese Fahrzeuge machen laut Präsident weniger Fahrten bei höherer.
Transportleistung möglich. Das spare Kraftstoff und mindere die Umweltbelastung. Straßen und Brücken würden durch die Groß-Lkw nicht übermäßig beansprucht. Das Gewicht verteile sich auf zusätzliche Achsen. Zudem kämen die Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 40 Tonnen aus.


NNN, Jörg Spreemann

 

Erster Logistikstammtisch - Branche weiter unterstützen

05.03.2009: Beim ersten Logistikstammtisch Mecklenburg-Vorpommerns am Mittwoch in Schwerin standen die aktuelle wirtschaftliche Situation der Branche und ihre langfristigen Perspektiven im Vordergrund. Veranstalter war die Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit den drei Industrie- und Handelskammern des Landes.

Der Staatssekretär im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Sebastian Schröder, betonte auf der Veranstaltung: "Die Logistikbranche hat es zur Zeit nicht leicht. Ich hoffe aber, dass die Talsohle bald durchschritten ist und sehe mit viel Zuversicht in die Zukunft. Wir werden die Branche weiter auf ihrem Weg unterstützen."

Unter anderem unterstützt die Landesregierung den Ausbau der Hafenflächen als Ansiedlungsstandorte. Derzeit erarbeitet das Verkehrsministerium gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung für die Hafenstandorte Seehafen Rostock, Seehafen Sassnitz und Hafen Vierow Konzepte für die weitere Entwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen im Umfeld der Hafenstandorte bis zum Jahr 2025. Die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchungen für diese drei Standorte werden etwa Mitte 2009 vorliegen. Für die Häfen Wismar, Stralsund und Lubmin sollen analoge Studien angeschoben werden.

Der Logistikstammtisch bietet ein Forum für den informellen Informationsaustausch. Er soll in unregelmäßigen Abständen an wechselnden Orten im Land stattfinden. Staatssekretär Schröder begrüßte die Idee des Stammtischs: "Gerade beim persönlichen Austausch entstehen neue Initiativen und Projektideen. Davon profitieren alle Beteiligten."

Die Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern ist ein Zusammenschluss von rund 60 Branchenvertretern, darunter Speditionsunternehmen, Reedereien, Häfen und Industrie- und Handelskammern. Die 2008 gegründete Initiative unterstützt ein einheitliches Standortmarketing des Logistikstandortes Mecklenburg-Vorpommern und engagiert sich in nationalen und internationalen Kooperationsstrukturen.

MVregio Landesdienst mv/sn


Kooperationsvereinbarung zwischen der Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern und Invest in MV

Am 26. Februar 2009 erfolgte in Schwerin die offizielle Vertragsunterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern (LogIn MV) und der Wirtschaftsförderung des Landes Invest in MV.

Aufgrund seiner exzellenten Lage an der Ostsee, seiner leistungsfähigen Häfen und gut ausgebauten Landverbindungen im West-Ost- und Nord-Süd-Korridor wird Mecklenburg-Vorpommern von der langfristig prognostizierten Zunahme der Entwicklung der weltweiten Güter- und Verkehrströme erheblich profitieren können. Deshalb haben Politik, Wirtschaft, Kammern, Verbände und Wissenschaft 2007 die „Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern“ auf den Weg gebracht. "Investitionen in Ideen, Projekte und Kooperationen im Logistikbereich tragen wesentlich zur Zukunftssicherung des Landes bei. Wichtige Grundlagen haben wir bereits geschaffen: Die Hafen- und Verkehrsinfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern wurde konsequent ausgebaut.
Diesen Kurs behalten wir bei. Auch bei der Entwicklung der Großgewerbestandorte und bei der Schaffung zusätzlicher Ansiedlungsflächen in Hafennähe machen wir große Fortschritte. Ziel ist es, der Logistikbranche in unserem Land beste Bedingungen zu bieten und die regionale Wertschöpfung zu steigern" sagte Volker Schlotmann, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern.

„Die zielgerichtete Vermarktung des Logistikstandortes MV muss zu neuen Unternehmensansiedlungen und zur Stärkung bestehender Unternehmen beitragen. So wird Wirtschaftswachstum gesichert und die Attraktivität des Landes erhöht. Die Kooperationsvereinbarung zwischen der Logistikinitiative und der Landeswirtschaftsförderung Invest in MV ist folge-richtig. Logistik-Unternehmen wie Tchibo-Logistik in Gallin, Finitex Logistik in Hagenow, AVA-Logistik in Valluhn, Offergeld Logistik in Zarrentin, Netto Logistik in Stavenhagen, UPM-Kymmene Papier Logistik in Rostock, oder NOR-Cargo in Rostock sind nur einige Beispiele für erfolgreiche Ansiedlungen in Mecklenburg-Vorpommern“, erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Stefan Rudolph.

Mit der Logistikinitiative wurde eine Branchenplattform geschaffen, die als Vereinigung der Logistikwirtschaft verstärkt in der Öffentlichkeit die Interessen der Branche kommunizieren wird sowie ein einheitliches Standortmarketing des Logistikstandortes Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Ein wichtiger Baustein hierbei ist der Internetauftritt www.log-in-mv.net. Arno Pöker, Vorstandsvorsitzender der Logistikinitiative unterstreicht die Bedeutung dieses Netzwerkes: „Unsere Schwerpunkte sind die Öffnung nationaler und internationaler Märkte, gemeinsame Marketing- und Werbestrategien, Informationsaustausch und Entwicklung gemeinsamer Logistikprojekte sowie Unterstützung bei der Qualifizierung der Mitarbeiter.“ Die Logistikinitiative freut sich über weitere Mitstreiter und heißt neue Mitglieder herzlich willkommen.

Nr. 2009/02 - 27.02.2009 – Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH